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Ab März 2010 wird für einige Monate eine leicht andere Flaschengrösse verwendet.

Da der Lieferant unserer bewährten 20ml Braunglasflaschen wegen technischen Problemen nicht lieferfähig ist, müssen wir vorübergehend auf ein Ersatzprodukt ausweichen. Die Masse der Übergangsflaschen weichen leicht von denen der Standardflaschen ab. Für weiterführende Informationen bitte hier klicken

Unternehmen

Geschichte der CERES Heilmittel AG

Arzneipflanzen und deren Zubereitungen werden seit Jahrtausenden in allen Kulturen traditionell angewandt und bilden auch heute noch die Basis einer ganzheitlichen Therapie. Nachdem die Phytotherapie (Heilen mit Pflanzen) in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts durch die chemisch-synthetischen Präparate praktisch verdrängt wurde, erfuhr sie durch das Wirken von Pionieren wie Alfred Vogel in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten ein Comeback. Die stets steigende Nachfrage nach Phytotherapeutika (pflanzliche Arzneimittel) wurde durch zunehmende Grossproduktion und Mechanisierung der Herstellprozesse befriedigt.

In den 70er- und 80er-Jahren machten Ärztinnen und Therapeuten mit Erfahrung in Phytotherapie die Entdeckung, dass die Wirksamkeit pflanzlicher Präparate nachzulassen schien. Reagierten die Patienten weniger stark auf diese Mittel oder liess deren Qualität nach? Die Mehrheit der Arzneipflanzenforscher sah den Grund für die unbefriedigende Wirksamkeit erstens in einer zu tiefen und zweitens in einer schwankenden Wirkstoffkonzentration der damaligen Präparate. Deshalb wurde eine neue Kategorie von Arzneipflanzenzubereitungen entwickelt: die hochdosierten, standardisierten Phytopharmaka.

Der Chemiker und Arzneipflanzenforscher Dr. Roger Kalbermatten jedoch konnte aufgrund von eigenen Untersuchungen nachweisen, dass der Wirksamkeitsverlust nicht primär auf eine mangelnde Wirkstoffkonzentration zurückzuführen war. Er sah die Hauptursache in bestimmten Stufen des industriellen Herstellprozesses, insbesondere in der hochtourigen Zerkleinerung der Pflanzen. Kalbermatten zeigte, dass die hohen Geschwindigkeiten, denen die Pflanzen während der mechanischen Zerkleinerung ausgesetzt sind, zu einer Beeinträchtigung der bioenergetischen Wirkprinzipien führt. Nachdem dieser Zusammenhang erkannt war musste ein neues, schonendes Herstellverfahren entwickelt werden.

Mit einem Team von Mitarbeitern entwickelte er Ende der 80er-Jahre ein Verfahren, das an die ursprüngliche Herstelltradition von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, anknüpfte. Dieser hatte die Pflanzen im Mörser zerstossen und dadurch aufgeschlossen. Die neue Entwicklung des Teams von Kalbermatten war eine Mörsermühle, die die Pflanzen im Schutz des zugefügten Alkohols aufschloss. Diese neuartige Herstellung – eine Synthese von Tradition und Technologie im Einklang mit den Lebensgesetzen – führte zu Tinkturen mit einer nachweisbar stärkeren Wirksamkeit, was sich vor allem darin zeigte, dass die Dosierung stark reduziert werden konnte.

1991 gründete Dr. Roger Kalbermatten, zusammen mit seiner Frau Hildegard und Godehard Graf Hoensbroech, einem Förderer von ökologischen Projekten, die CERES Heilmittel AG in Hefenhofen im Thurgau. Die ersten Jahre gestalteten sich als äusserst schwierig, denn die Produkte der CERES lagen absolut nicht im Trend der Zeit. Die meisten Ärzte und Pharmazeutinnen konzentrierten sich auf die hochdosierten, standardisierten Präparate, von denen eine sichere, in Studien nachgewiesene Wirkung erwartet werden konnte. Wie war es da möglich, dass die CERES-Präparate mit ihrer vielfach tieferen Wirkstoffmenge wirken konnten?

Gemäss dem gängigen, naturwissenschaftlichen Konzept waren diese Mittel so genannt unterdosiert und damit unwirksam. Doch die Beharrlichkeit des Firmengründers, der in Vorträgen, Seminaren und Publikationen unermüdlich auf die grosse Bedeutung der nichtmateriellen Wirkprinzipien Information und Lebensenergie hinwies, führte dazu, dass immer mehr Ärzte und Therapeutinnen den Mut fassten, diese Mittel in ihrer Praxis auszutesten. Ihr Mut wurde mehr als belohnt. In der Praxis bestätigte sich die Vision des Forschers, dass pflanzliche Zubereitungen, die alle drei Wirkprinzipien in einem Gleichgewicht enthalten, eine stärkere, schnellere und harmonischere Wirkung entfalten.

Nach einigen Jahren der Erprobung in der Praxis stellte sich heraus, dass die CERES-Urtinkturen aufgrund ihres ganzheitlichen Herstellverfahrens zusätzlich zu den bekannten organischen und funktionellen Wirkungen noch eine weitere Wirkungsdimension hatten. Sie entfalteten auch eine Wirkung auf der psychischen Ebene. Dieser Tatbestand machte es erforderlich, die psychischen Aspekte der Pflanzen, ihr Wesen zu erforschen und den Ärztinnen und Therapeuten zugänglich zu machen.

Es folgte eine intensive Erforschung von Wesen und Signatur der Pflanzen durch Roger und Hildegard Kalbermatten, die 1997 erstmals im Kompendium der CERES Heilmittel AG und 2002 im Buch Wesen und Signatur der Heilpflanzen veröffentlicht wurden. Diese Publikationen brachten den wesentlichen Durchbruch in der praktischen Handhabung der CERES-Präparate. 1997 begann die Zusammenarbeit mit der ebi-pharm ag in Kirchlindach, die den Vertrieb übernahm. Dadurch wurde die CERES von der hektischen Kleinarbeit der Auslieferung entlastet und profitierte von der grossen Vernetztheit der ebi-pharm im Bereich der Komplementärmedizin.

So konnte sich die CERES noch mehr auf ihre Kernkompetenz, die Herstellung und die Qualität ihrer Mittel richten. Im Jahre 2002 konnte die CERES einen Neubau beziehen, in dem alle Anforderungen an einen modernen Pharmabetrieb optimal erfüllt werden konnten. Ausserdem wurde die Architektur dieses neuen Betriebsgebäudes nach harmonikalen Gesetzen gestaltet. So war auch die Gestaltung des Gebäudes ein weiterer Ausdruck dafür, dass die Herstellung bei der CERES sich an den Harmoniegesetzen des Lebens orientiert.

 


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